Tic-Tac-Toe 12 Projekte zu Weihnachten

Das erste unserer „12 Weihnachtsprojekte“ für 2014 ist ein Tic-Tac-Toe-Spielbrett mit Spielfiguren. Wir haben unsere Version aus Corian-Resten gefertigt, aber man könnte sie auch aus verschiedenen Holzarten oder aus einem einzigen Stück Material herstellen und anschließend bemalen oder beizen.
Das ist ein tolles Geschenk – ein Spiel für alle Altersgruppen oder einfach eine schöne Dekoration.

Meine Inspiration für dieses Projekt war der Gedanke, dass Spiele nicht nur ein schönes Geschenk sind, sondern auch eine tolle Möglichkeit, Menschen zusammenzubringen (und hoffentlich nicht allzu viele Streitereien nach dem Weihnachtsessen verursachen!). Tic-Tac-Toe (oder „Kreuz und Kreis“, wie wir es hier in Großbritannien nennen) ist traditionell ein Spiel mit Stift und Papier, und ich dachte, die Umsetzung dieses Spiels in ein physisches Objekt mithilfe von VCarve Pro und einer CNC-Maschine wäre ein zeitloses, originelles Geschenk für jedes Kind in der Familie oder eine interessante Dekoration.Ich begann mit der Erstellung meines Designs in VCarve Pro – ich entwarf ein Spielbrett, das in eine 17,8 cm breite und 1,27 cm dicke Corian-Platte passen sollte. Ich hielt dieses Material für ideal für ein Kinderspiel. Es lässt sich leicht reinigen und sieht mit minimaler Nachbearbeitung sehr edel aus.
Die Gestaltung war recht einfach: Ich zeichnete ein Spielbrett und die Spielsteine und achtete darauf, dass alle Felder gleich groß waren und sowohl Kreuz als auch Null gut passten, ohne über die Linien hinauszuragen.Um das Spiel etwas kniffliger zu gestalten, schlug James vor, die Umrisse der Nullen und X in das Spielbrett einzubetten, sodass die Spielsteine genau hineinpassen. Daraufhin haben wir entsprechende Änderungen vorgenommen. Außerdem haben wir uns entschieden, die Spielsteine einigermaßen symmetrisch zu gestalten, damit das Einpassen nicht zu schwierig wird. Zusätzlich habe ich zwei Versätze – einen nach innen und einen nach außen – für die X-förmigen Aussparungen und die Taschen vorgenommen, um sicherzustellen, dass die Radien an jeder Ecke mit einem 6,35-mm-Schaftfräser (0,25 Zoll) ohne Verwendung eines Einlegewerkzeugwegs gefräst werden können.
Das Teil wurde für die Bearbeitung mit zwei verschiedenen Werkzeugen vorbereitet: einem 90°-V-Fräser (12,7 mm, 9,75 mm) und einem 6,35-mm-Schaftfräser (0,25 Zoll). Der V-Fräser wurde verwendet, um eine Fase an der Platine und jedem einzelnen Teil zu erzeugen und anschließend Linien auf der Platinenoberfläche hinzuzufügen. Der Schaftfräser fräste die Aussparungen in der Platine, die Aussparungen in der Mitte der O-förmigen Aussparungen und schnitt alles aus.Um eine profilierte, abgeschrägte Kante an der Platte zu erzeugen, habe ich den Fräser so eingestellt, dass er außerhalb des Vektors schneidet. Die Schnitttiefe betrug 0,16 Zoll, der Versatz -0,15 Zoll. Diese Technik ist eine elegante Methode, um eine präzise Abschrägungstiefe zu erzielen und zu vermeiden, dass die Werkzeugspitze eine Kante am Werkstück bildet. Anschließend habe ich mit einem 90°-V-Fräser (0,5 Zoll) einen Profilfräsweg erstellt, um die Trennlinien auf der Platte zu erzeugen und die Konturen der Vertiefungen abzuschrägen (ebenfalls mit dem negativen Versatz). Das Anbringen dieser abgeschrägten Kanten diente rein ästhetischen Zwecken und sieht zwar gut aus, ist aber für die Funktion des Projekts nicht unbedingt notwendig, wenn man einen Werkzeugwechsel vermeiden möchte.Nach dem Schneiden der Fasen wechselten wir das Werkzeug und bearbeiteten den Rest des Teils mit einem 6,35-mm-Schaftfräser. Zuerst erstellten wir damit Aussparungen für die X und O auf der Platte. Diese wurden mit einem Taschenfräsverfahren gefräst, mit einer Tiefe von 3,175 mm und einer negativen Taschenaufweitung von -0,51 mm. Dadurch wurde genügend Platz geschaffen, damit die Innenteile gut passen (dies muss je nach Materialwahl und Oberflächenbeschaffenheit angepasst werden). Anschließend wurden mehrere Taschen gefräst, um die Innenteile der Kreise auszuschneiden. Wir hielten diese Methode für praktischer als das Anbringen von Halteklammern – alles, um die Endbearbeitung zu beschleunigen! Zum Schluss führten wir einen Profilschliff um die Innenteile und die Platte mit Halteklammern durch. Alternativ könnte man die Schnitttiefe so einstellen, dass das Material nicht ganz durchtrennt wird, und die Teile dann mit einem Schleifgerät trennen.
Das Schöne an der Bearbeitung von Corian ist, dass die Nachbearbeitung minimal ist – nur hier und da ein wenig Schleifpapier.Das Entfernen der markierten Bereiche war alles, was nötig war. Alles passt perfekt zusammen, und jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wer das Glück haben wird, es zu bekommen.

Über den Link kannst du eine Datei herunterladen, die die Vektoren und Werkzeugwege für die Teile dieses Projekts enthält – viel Spaß beim Erstellen deiner eigenen Version!

Projektkompatibilität

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Passend für Ausführung 8 oder größer

Projektdatei

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